"Eine thermische Solaranlage lohnt sich nicht und ist zu teuer" –
das ist die landläufige Meinung vieler Hausbesitzer.
Dass dies so pauschal nicht stimmt, kann auf vielfältige Weise widerlegt werden.

Grundsätzlich ist die Wirtschaftlichkeit von vielen Faktoren abhängig und muss je nach Haushalt gezielt ermittelt werden. Für eine genaue Berechnung sind Verbraucherverhalten, das bestehende Heizungssystem sowie der Gesamtenergieverbrauch des Haushaltes wichtig. Eine moderne Solaranlage deckt den Warmwasserbedarf eines Haushaltes außerhalb der Heizperiode zu fast 100%. Während der Heizperiode wird die überschüssige Energie für die Warmwasserbereitung verwendet. Die Energie von der Sonne, die in den Wintermonaten wesentlich geringer ist, wärmt zumindest den Speicher vor und der Brenner muss nicht den ganzen Speicher erwärmen. Solaranlagen mit externen Wärmetauschern für die Solaranlage und resol_280Warmwasserbereitung über eine Frischwasserstation sind zwar in der Anschaffung teurer, aber dafür wesentlich effizienter. Durch die Verwendung von Solarpumpen und stromsparenden Umwälzpumpen kann der Wirkungsgrad der Anlage ebenfalls gesteigert werden.

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22. März 2019

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